Bagger blockieren das Rheinufer in Weiß - 2008 ist der Hochwasserschutz fertig.Der Leinpfad bleibt bis Ende des Jahres 2008 wegen der Arbeiten zum Hochwasserschutz gesperrt.

VON ULRIKE SÜSSER

Weiß - Der Leinpfad zwischen Sürther Mühle und Pflasterhofweg ist gesperrt. Seit dem Wochenende machen Verkehrsschilder an den Treppenabgängen zum Rhein darauf aufmerksam. Die Stadtentwässerungsbetriebe hatten die Sperrung im Zuge der Bauarbeiten zum Hochwasserschutz schon für den vergangenen Spätsommer angekündigt. Durch Umstellungen im Bauablauf und wegen Problemen bei der Auftragsvergabe habe sich der Start verschoben, sagte Markus Klinkemayer, Projektleiter beim Planungsbüro Arcadis.

Quelle: Kölner Stadt Anzeiger vom 1.März 2007

Bagger blockieren das Rheinufer in Weiß - 2008 ist der Hochwasserschutz fertig. Der Leinpfad bleibt bis Ende des Jahres 2008 wegen der Arbeiten zum Hochwasserschutz gesperrt.

VON ULRIKE SÜSSER

Bau der Hochwasserschutzmauer

Weiß - Der Leinpfad zwischen Sürther Mühle und Pflasterhofweg ist gesperrt. Seit dem Wochenende machen Verkehrsschilder an den Treppenabgängen zum Rhein darauf aufmerksam. Die Stadtentwässerungsbetriebe hatten die Sperrung im Zuge der Bauarbeiten zum Hochwasserschutz schon für den vergangenen Spätsommer angekündigt. Durch Umstellungen im Bauablauf und wegen Problemen bei der Auftragsvergabe habe sich der Start verschoben, sagte Markus Klinkemayer, Projektleiter beim Planungsbüro Arcadis.

Bis Ende 2008 können Radfahrer und Fußgänger die Promenade nicht nutzen. Stattdessen werden dort Lkw und Bagger verkehren. Eine Umleitung führt von der Mühlengasse über die Sürther Hauptstraße bis zum Sandpfad und Treidelweg und im Bereich der Fähre zum Rhein zurück. Die Fähranlegestelle am Pflasterhof bleibt geöffnet. Im Jahr 2008 soll in ganz Köln der Hochwasserschutz fertig gestellt sein.

Gearbeitet wird momentan vor allem im Bereich des Reittherapie-Zentrums. Die ersten Spundwände sind in die Erde gerammt. Als Lärmschutz während der Bauphase für das Reit-Zentrum werden Erdwälle aufgeschüttet und Holzwände gebaut. Das sei ursprünglich nicht geplant gewesen, sagte Markus Klinkemayer. Aufgrund mehrerer Einwendungen, auch seitens des Reittherapie-Zentrums, sei der provisorische Bau notwendig geworden. Wenn demnächst die "Kammerdeckwerke" hergestellt würden, könne es dort schon ziemlich laut werden, erklärte er. Dafür werden große Metallkörbe mit Steinen gefüllt, die die steilen Uferböschungen befestigen sollen. Ab Anfang März soll die Straße "Am Treidelweg" an der höchsten Stelle um etwa einen Meter angehoben werden. Diese Arbeiten würden etwa sechs Wochen dauern. In dieser Zeit wird der Verkehr auf eine Baustellenstraße umgeleitet.

Am Leinpfad selbst wird auf einer Länge von einem Kilometer gerodet, auch einige Bäume werden gefällt. Im weiteren Verlauf werden die 75 Jahre alten, maroden Schutzmauern größtenteils abgebrochen und durch neue Metallwände ersetzt. Diese werden in die Erde getrieben und mit unterirdischen Pfählen gestützt und verankert. Die sichtbaren Teile der Spundwände werden mit Mauern "überkront".

Gleichzeitig mit den Arbeiten am Leinpfad beginnt der Bau des Hochwasserschutzes im Abschnitt zwischen Pflasterhofweg und Grüngürtelstraße. Er verläuft vom Sandpfad in Richtung Weidengasse und dann nördlich entlang der Bebauung Ensener Weg. Er wird als Deich gestaltet, zunächst bis zur Ludwigstraße, im nächsten Jahr dann weiter bis zum Grüngürtelstraße. Im Bereich Malerviertel bis Fuchskaulenweg wird der Damm bis zu drei Meter über dem Gelände herausragen. Von Juni bis Anfang September wird in der spielfreien Zeit im Bereich des Weißer Fußballplatzes gebaut. Hier entsteht eine Mauer. Die Baukosten für den Hochwasserschutz zwischen Sürther Mühle und Grüngürtelstraße belaufen sich auf rund 16 Millionen Euro, teilt die Stadtentwässerung mit.

 

Quelle: Kölner Stadt Anzeiger vom 1.März 2007

Zum Seitenanfang